(Jo) Hannes

Nach langer Krankheit mussten wir dich am 14.Januar 2006 über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Leider war es dir nicht vergönnt, lange bei uns zu leben.
Wir vermissen dich sehr und hoffen dass es dir jetzt besser geht und du keine Schmerzen mehr hast.

In Liebe Mama und Papa

Hannes

Ein paar Worte an unseren Hannes.

Im Februar 2004 fanden wir dich im Tierheim Frankfurt/Main. Eigentlich wollten wir einen kleineren Hund, doch du schautest uns mit einem Blick an,.....
Wir konnten diesem Blick nicht wiederstehen und so entschlossen wir uns dich zu uns zu nehmen. Schneller als uns lieb war,
stellte sich heraus das du nicht der junge, gesunde Hund warst, der du sein solltest. Aber das machte uns nix aus, wir lebten auch mit deinen Krankheiten glücklich und zufrieden mit dir und den anderen Hunden. Doch leider konnten die ganzen Medikamente dir auch nur bis zum 14. Januar 2006 helfen, und so mussten wir dich deinen letzten,
erlösenden Weg gehen lassen. Wir hoffen dir geht es jetzt gut, da wo du bist und sehen uns irgendwann wieder.

In Liebe Mama, Papa und die Rasselbande

 

Über unseren Hannes.

Hannes war ein wunderschöner Kangal, als wir ihn im Tierheim kennen lernten fanden wir ihn einfach nur toll. Wir hatten zwar von dieser Rasse schon gehört und wussten das Kangal´s sogenannte Herdenschutzhunde sind.
Was das genau bedeutet sollte sich bald herausstellen, Hannes hatte seinen eigenen Kopf und zeigte uns was es hieß nen Herdenschützer in der Familie zu haben. Nachdem wir uns alle an uns gewöhnt hatten, stellte sich heraus, das unser Hannes einfach nur ein Traumhund war. Er war sehr ausgeglichen und liebt seine Leonberger, als Scarlet bei uns einzog übernahm er sofort die Vaterrolle und erzog die kleine Maus.
Von Hundesport hielt er überhaupt nicht viel, er hat aber mit Begeisterung zugeschaut wie die "Mädels" arbeiten und sollte den "Mädels" oder seiner Familie jemand zu nahe kommen, so beschützte er sie auch mit seinem Leben.
Hannes liebte es mit uns wandern zu gehen und machte mit Begeisterung jeden Ausflug mit, sein Motto war: Hauptsache ich bin dabei....

 

Das Märchen von der Regenbogen-Brücke

Diesseits des Himmels beginnt eine Brücke, die die Regenbogen-Brücke genannt wird. Wenn ein Tier stirbt, das ganz besonders eng mit einem Menschen im Diesseits verbunden war, dann betritt es diese in allen Farben leuchtende Regenbogen-Brücke - und findet im Jenseits sein Paradies: Wiesen und Hügel und Täler und Wälder - für jeden unserer geliebten Freunde findet sich die richtige Umgebung, und sie laufen und spielen miteinander unbeschwert. Es gibt Futter, Wasser und Sonnenschein reichlich, und unsere Freunde fühlen sich warm und geborgen. Alle Tiere, die alt und krank die Erde verließen, bekommen ihre Jugend und ihre Gesundheit zurück, die verletzten oder verstümmelten Tiere werden wieder stark und vollständig - so, wie wir sie in unserer Erinnerung an die vergangenen glücklichen Tage in unserem Herzen bewahrt haben. Die Tiere sind glücklich und zufrieden - mit Ausnahme einer Kleinigkeit: Jeder von ihnen vermisst jemanden - einen Menschen, den er zurücklassen musste. Und so spielen und toben sie Tag für Tag miteinander - bis plötzlich einer von ihnen innehält und den Blick in die Ferne richtet. Seine glänzenden Augen werden wachsam, der Körper beginnt zu beben. Dann löst er sich plötzlich von der Gruppe, fliegt über das grüne Gras, wird schneller und schneller. Er hat DICH entdeckt, und wenn ihr euch trefft, feiert ihr ein glückliches Wiedersehen und wisst, dass nichts mehr euch wieder trennen kann. Glücklich küsst ihr euch, du streichelst wieder und wieder den liebgewordenen Kopf, schaust tief in diese Augen, die so lange von deinem Leben getrennt, aber nie aus deinem Herzen verschwunden waren.

Und dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke...